Es gibt eine zunehmende Entfremdung zwischen dem politischen Betrieb und Bürgerinnen und Bürgern. Außerdem schreitet eine Art „Echokammerisierung“ von politischen Debatten voran, während das verloren geht, was Demokratie ausmacht: zuhören, unterschiedliche Perspektiven verstehen, ehrlich über Zielkonflikte sprechen und dann vertretbare Lösungen finden.
Ich will eine Politik, die nicht nur sendet, sondern zuhört. Und die Menschen nicht erst dann fragt, wenn ihre Zustimmung gebraucht wird.
Deshalb machen wir ganz unabhängig von Wahlkämpfen Haustürgespräche und haben dafür einen Fragebogen entwickelt, mit dem ich erfahren möchte, welche Probleme die Menschen beschäftigen, wie sie Politik erleben, was sie sich von ihr wünschen und wie sie sich selbst einbringen möchten.
Am Mittwoch war ich mit engagierten Mitstreiter:innen in Fürstenried unterwegs, um an den Haustüren ins Gespräch zu kommen.
Wir haben viele intensive Gespräche geführt: über bezahlbares Wohnen, die Verteilung des öffentlichen Raums, Kürzungen im Sozial- und Familienbereich, das Erstarken der AfD und die Kriege in der Welt.
Was sich durch viele Gespräche zog: Viele Menschen haben etwas auf dem Herzen und möchten darüber auch sprechen. erwarten konkrete Lösungen statt politischer Floskeln und Ehrlichkeit darüber, was möglich ist und was nicht.
Es gab auch viele konkrete Anregungen. Zusätzlich habe ich Fragebögen mit frankierten Rückumschlägen verteilt.
In den kommenden Wochen werde ich weitere Haustürgespräche führen, die Rückmeldungen auswerten und die Vorschläge in meine politische Arbeit einfließen lassen.
Denn Demokratie lebt nicht davon, dass Politik in der Demokratie lebt, sondern davon, dass Menschen gehört werden, sich einbringen und Politik daraus Konsequenzen zieht.