Über mich

Geboren bin ich am 30.04.1993 in München. Hier bin ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Schon seit ich denken kann, hat es mich sehr beschäftigt, wieso die Menschheit es nicht schafft, Reichtum gerecht zu verteilen und Tiere und Umwelt besser zu behandeln. In der Schulzeit hat mich insbesondere das Thema Bildungsgerechtigkeit politisiert, da ich selbst von den negativen Auswirkungen der übereilten G8-Schulreform betroffen war. Im Rahmen der Schulstreiks 2009/2010 habe ich die GRÜNE JUGEND kennengelernt und fand es großartig, den Kampf für Bildungsgerechtigkeit mit anderen Themen wie Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit zu verbinden. Deshalb entschied ich mich dazu, der GRÜNEN JUGEND und dann auch der Partei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN beizutreten.

2013 habe ich als Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München den Kommunalwahlkampf mitorganisiert. Da ich für das Studium (Soziologie & Philosophie) nach Frankfurt a.M. gezogen bin, habe ich mich ab 2014 stärker bundesweit bei der GRÜNEN JUGEND engagiert, zuletzt von 2015 bis 2017 als Bundessprecherin.

Seit Januar 2018 bin ich stellvertretende Bundesvorsitzende im Parteivorstand von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und dort als internationale Koordinatorin für die Vernetzung mit internationalen Bündnispartner*innen sowie der Grünen Gruppe im Europäischen Parlament zuständig und habe die Co-Leitung der Grünen Rechtsextremismuskommission inne. Meine Schwerpunktthemen sind neben der Europapolitik die Themen Entwicklungspolitik, Flucht und Migration sowie die Bekämpfung von Rechtsextremismus.

Gerade die Situationen an den Europäischen Außengrenzen haben mich als Koordinatorin der Politik im Europäischen Rahmen sehr beschäftigt.  Mehrfach bin ich an die Außengrenzen gereist und habe mich auch im zivilgesellschaftlichen Bereich, etwa im Rahmen der Aktion #LeaveNoOneBehind, für die Evakuierung der Menschen in Elendslagern wie Moria eingesetzt. Mir wurde besonders durch die Menschenrechtsverletzungen an den EU Außengrenzen klar: Aufmerksamkeit auf Probleme zu lenken, reicht oft nicht aus. Man muss Politik auch parlamentarisch mitgestalten können.

Bei den letzten Bundestagswahlen konnte ich in meinem umkämpften Wahlkreis München Süd ein Direktmandat erringen. Ich bedanke mich bei allen meinen Wähler*innen und Unterstützer*innen für ihr Vertrauen. Als Abgeordnete möchte ich die Bundespolitik ab sofort auch vor Ort im Münchener Süden transparent und ansprechbar gestalten, sodass die Menschen im Wahlkreis auch zwischen den Wahlterminen das Gefühl haben, mitentscheiden zu können.

Um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken und da, wo es geht, zurückzugewinnen, möchte ich mich in Berlin für mehr Transparenz in der Politik einsetzen – etwa durch ein verbindliches Lobbyregister und strikte Veröffentlichungspflichten bei den Nebeneinkünften von Abgeordnete. Außerdem will ich, dass wir uns den großen Herausforderungen wie Klimakrise und sozialer Ungleichheit ehrlich stellen. Damit das Klimaabkommen und die Menschenrechte endlich der Handlungsrahmen unseres Wirtschafts- und Handelssystem werden, braucht es zum Beispiel ein konsequentes Lieferkettengesetz.

Es gibt hunderte Ideen, die man schon morgen umsetzen könnte. Die Gesellschaft ist schon bereit, jetzt fehlt nur noch eine Bundesregierung, die es auch ist. Nehmen wir unsere Zukunft in die Hand!

 

Grüne demonstrieren hinter dem Banner "Save our Planet, stop climate change"
Der Klimamarsch am Rande der Klimakonferenz in Kattowitz in Polen. © privat