In meiner Rede zur 1. Lesung des Etatvorschlags der Bundesregierung für das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Haushaltsjahr 2026 habe ich meine tiefgehenden Bedenken gegenüber den geplanten Kürzungen von 360 Millionen Euro im Etat geäußert. Angesichts der weltweiten humanitären Krisen, die immer gravierender werden, und der Tatsache, dass sich die USA gänzlich aus der Finanzierung humanitärer Hilfe zurückziehen, sehe ich Deutschland in der klaren Verantwortung, unsere humanitären Hilfen und die Entwicklungszusammenarbeit zu stärken – nicht langfristig abzusetzen. Es geht darum, unseren globalen Verpflichtungen gerecht zu werden und eine solidarische, nachhaltige Zukunft mitzugestalten. Den vollständigen Wortlaut meiner Rede findet ihr hier.
Haushalt 2027: Wofür der Bund das Geld ausgibt
Jamila Schäfer von den Grünen schreibt auf BR24-Anfrage, Schulden an sich seien nicht das Problem. Doch aus Sicht der Münchner Abgeordneten investiert der Bund zu wenig: „Wer heute Kredite aufnimmt, muss der nächsten Generation mehr hinterlassen als die Rechnung.“