Zusammen mit der Stadträtin Clara Nitsche und der Landtagsabgeordneten Gülseren Demirel habe ich einen sozialpolitischen Fachaustausch organisiert. Mit den verschiedenen Verbänden und Trägern der Freien Wohlfahrt und Freiwilligenarbeit in München haben wir uns vor allem über Finanzierungsfragen der sozialen Infrastruktur ausgetauscht. Die Kommunen haben angesichts knapper Kassen und steigender Aufgaben immer weniger Kapazitäten. Wir waren uns einig, dass alle Ebenen Verantwortung tragen und gut zusammenarbeiten müssen. Der Freistaat sollte nicht mit dem Finger auf die Ampel zeigen, sondern seinen eigenen Pflichtaufgaben nachkommen – zum Beispiel bei der Betreuung Geflüchteter und bei der Weitergabe von Bundesmitteln an die Kommunen. Wir müssen außerdem dringend Bürokratie abbauen und gegen den Fachkräftemangel arbeiten – da waren wir uns alle einig.
Spiegel Online: Haushaltskürzungen gefährden therapeutische Hilfe für Geflüchtete
Obwohl die Verbände mehr gefordert haben, hat die Koalition nicht ausreichend Mittel für die therapeutische Unterstützung von Geflüchteten bereitgestellt. Was das bedeutet und was wir Grüne fordern, erfahrt ihr bei Spiegel Online (Paywall).